WestLB
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Die Westdeutsche Landesbank (WestLB) gehört dem Land NRW sowie den Kommunen und Sparkassen Nordrhein-Westfahlens.
2003 machte die Bank nach Informationen des WDR hohe Verluste. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ermittelte und deckte erhebliche Fehler bei der Risikokontrolle auf.
Auch zuvor hatte die Bank Probleme: Riskante Akquisitionen und Spekulationsgeschäfte, die Konkurse von Philip Holzmann und Babcock Borsig, der Streit mit der EU-Kommission um die Rückzahlung staatlicher Beihilfen und die immer wieder aufkommenden Vorwürfe der Steuerflucht für wohlhabende WestLB-Kunden setzten der Bank zu. (Rüdiger Liedtke, Wem gehört die Republik? 2005, Eichborn Verlag, Frankf./Main Oktober 2004, S. 446)
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Nachrichten
April 2007: WestLB verliert 100 Millionen Euro
Die WestLB hat innerhalb kurzer Zeit 100 Millionen Euro verloren.
Die Verluste sollen aus Geschäften mit Stamm- und Vorzugsaktien des Autokonzerns VW entstanden sein. Händlerkreise haben die Vermutung geäußert, dass die WestLB auf eine sinkende Kursdifferenz zwischen beiden Aktiengattungen gesetzt habe. Als allerdings Porsche seinen VW-Anteil vor eineinhalb Wochen aufstockte, sei der Kurs der mit Stimmrechten versehenen Stammaktien stärker gestiegen als der der stimmrechtslosen Vorzugsaktien.
nach Informationen der FTD
Landesbetrieb Krankenhäuser Hamburg (LBK)
Die WestLB vertrat beim LBK-Verkauf als Führerin einer Beratergruppe den Senat und empfahl diesem Asklepios als Käufer (Pressemeldung des Senats 9.7.04). Dafür erhielt die Beratergruppe 4,25 Mio. € (Hamburger Abendblatt 4.6.04).
Am 14.7.04 stellte der SPD-Abgeordnete Martin Schäfer eine kleine Anfrage, in der es u.a. um die Rolle der Westdeutschen Landesbank (WestLB) geht.
Die WestLB ist die Hausbank von Asklepios. (Ärztezeitung 21.7.04, NDR)
Ergänzung Februar 2005
In einer Pressemitteilung vom 27.12.2004 erklärte Asklepios: Entgegen wiederholter Falschmeldungen stellen wir richtig, dass die Asklepios-Gruppe bis dato keinerlei Geschäftsbeziehungen zur West/LB unterhält ...
Ergänzung April 2005
Auf Nachfrage erklärte Martin Schäfer per E-Mail:
Asklepios unterhält in jedem Fall seit der Veräußerung des LBK Geschäftsbeziehungen zur WestLB, ob es auch schon zuvor Geschäftsbeziehungen zwischen Asklepios und WestLB gegeben hat, kann ich im einzelnen nicht nachweisen. Mit meiner Behauptung in NDR 90,3 wollte ich lediglich feststellen, ob und, wenn ja, welche Darstellung von Seiten der WestLB oder Asklepios darauf hin erfolgen würde. Unmittelbar wurde diese Behauptung von niemandem kommentiert, so dass ich weiter davon ausgehe, dass es Geschäftsbeziehungen zwischen den beiden gegeben hat, obwohl Asklepios später etwas anderes behauptet hat.
Ergänzung Oktober 2005
Am 19.9.05 erklärte Asklepios, über die WestLB einen Kredit von 110 Millionen € mit einer Laufzeit von sieben Jahren aufgenommen zu haben.

