Netzwerk ver.di
Aus PrivatisierungsWiki
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Das Netzwerk für eine kämpferische und demokratische ver.di wurde 1996 gegründet - damals noch bezogen auf die ÖTV, die später mit vier anderen Gewerkschaften in ver.di aufging. Das Netzwerk setzt auf Gegenwehr statt auf Co-Management . Das Netzwerk will Druck auf die ver.di-Führung ausüben und selbst Initiativen ergreifen, damit eine konsequente Gegenwehr von der Gewerkschaft organisiert und durchgehalten wird.
(Netzwerk ver.di Selbstdarstellung, Stand 1/06)
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Antiserum - Krankenhauszeitung zur Vernetzung von Widerstand gegen Privatisierung, Stellenabbau, Lohnklau und Konkurrenzkampf
Aus der Ankündigung der KollegInnen zur ersten Ausgabe von „Antiserum“ (nach Newsletter von LabourNet 24.5.07):
…Um eine bundesweite Bewegung zustande zu bringen, ist es notwendig, dass der Widerstand in einzelnen Krankenhäusern und Orten bundesweit vernetzt wird. Es ist notwendig, dass wir voneinander lernen und uns austauschen. Dazu soll diese Zeitung einen Beitrag leisten. Sie soll Beispiele von guten Flugblättern und Aktionen von ver.di-Betriebsgruppen und unabhängigen Initiativen im Krankenhaus für andere bekannt und nutzbar machen. Wir rufen alle Leser auf. Beteiligt Euch am Aufbau von Antiserum. Schickt uns Infos, Beiträge, Leserbriefe, Fotos, Karikaturen.
Nullnummer vom Mai 2007 beim Netzwerk-ver.di
Bericht vom Arbeitskreis Krankenhäuser beim Netzwerktreffen am 5.11.05
Auszug aus dem Netzwerk-Newsletter Dezember 2005
Es war ein Ergebnis des letzten bundesweiten Netzwerktreffens, dass die unbedingt notwendige Netzwerkarbeit im Krankenhaus weitergehen soll.
Im folgenden schildere ich die entsprechenden Ergebnisse und Aufgaben. Bevor wir zu Ergebnissen in der Arbeitsgruppe gekommen sind, haben wir unsere Rahmenbedingungen diskutiert. Grundsätzlich sehen die so aus, dass NW-AktivistInnen immer mindestens zwei Sachen gleichzeitig machen. Einerseits die konkrete betriebliche Arbeit, andererseits den Kampf um die Verbreitung der NW-Ideen zu führen. Häufig führt das dazu, dass wir unsere Ziele hochstecken. Häufig müssen wir leider feststellen, dass dies mit unseren Mitteln nicht umsetzbar ist.
Mit der Krankenhaus-Kampagne ist das auch nicht anders. Wir verfolgen nach wie vor das Ziel Druck auf die ver.di-Führung auszuüben mit dem Ziel eine bundesweite Krankenhauskonferenz durchzusetzen. Dass bedeutet für uns bis Mitte Januar 4000 Unterschriften dafür in den Krankenhäusern zu sammeln. Die Unterschriftenliste könnt Ihr von der Homepage runterladen. Sollten wir mit dem schriftlich erklärten Willen dieser ver.di-Mitglieder eine bundesweiten Krankenhauskonferenz nicht durchsetzen können, werden wir als Netzwerk Mitte nächsten Jahres selbst den Versuch unternehmen, alle Kräfte zu sammeln, die wir bundesweit bündeln können um nach unseren Möglichkeiten eine Krankenhauskonferenz durchzuführen. ...
Stellungnahme zum Arbeitskampf im öffentlichen Dienst
Aus einem Flugblatt des Netzwerks, Februar 2006:
Das „Netzwerk für eine kämpferische und demokratische ver.di“ unterstützt die längst überfällige Ankündigung des ver.di-Vorsitzenden Frank Bsirske zu einem bundesweiten Streik im öffentlichen Dienst gegen Arbeitszeitverlängerung. ... Durch die Akzeptanz der Öffnungsklauseln zur Arbeitszeit im TVöD wurde den Angriffen der Arbeitgeber Tür und Tor geöffnet. Wir fordern von ver.di in die Offensive zu gehen: Die 35-Stunden-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich als erstem Schritt ist sinnvoll und notwendig, um Arbeitsplätze zu verteidigen, neue zu schaffen und die Arbeitshetze zu vermindern. ... Die Kolleginnen und Kollegen der baden-württembergischen Unikliniken haben mit ihren ... Forderungen und dem 10-tägigen Streik deutlich gemacht, dass um mehr gekämpft werden muss als um den TVöD. Mit einem bundesweiten Flächenstreik im gesamten öffentlichen Dienst könnte ein deutlich besseres Ergebnis erzielt werden. ... Die Mitgliedschaft muss demokratisch an Entscheidungen über Streikziele, Kampfmaßnahmen und Streiktaktiken beteiligt werden. Auf allen Ebenen müssen demokratisch legitimierte Streikkomitees gewählt werden. Die Mitgliedschaft muss jederzeit über alle Verhandlungen informiert werden. Tarifkommissionssitzungen müssen mitgliederöffentlich tagen. Ein Abschluss darf nur nach Zustimmung in einer bundesweiten Urabstimmung erfolgen.
Siehe auch
- Homepage des Netzwerks für eine kämpferische und demokratische ver.di
- Gesundheitsseiten des Netzwerks für eine kämpferische und demokratische ver.di
- LabourNet: Artikel über das Netzwerk ver.di
- Ver.di
- Initiative zur Vernetzung der Gewerkschaftslinken
- Gewerkschaft Gesundheitsberufe (GGB)
- Gesundheit Nordhessen


