Klinikbewertungen

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Klinikbewertungen ist ein Service von MedizInfo®
MedizInfo wurde 1996 gegründet und war eines der ersten deutschen Internetportale zum Thema Medizin und Gesundheit. Heute gehört es zu den drei führenden Portalen in diesem Bereich.
(Selbstdarstellung, gelesen 18.2.08)


Inhaltsverzeichnis

Methode

Die folgenden Zitate stammen von klinikbewertungen.de (gelesen 19.2.08).

Die Menschen können Erfahrungen mit Kliniken eingeben. Bei der Eingabe sollen sie zwar ihre Namen und E-Mail Adressen nennen, um eine seriöse Qualität der Bewertungen sicherzustellen und "Spaßbewertungen" vorzubeugen, doch werden diese Daten vertraulich behandelt und nicht veröffentlicht.

Wer einem Klinikaufenthalt entgegensieht, soll die Möglichkeit erhalten, sich im Vorfeld über eine Klinik zu informieren. Patienten, die einen Klinikaufenthalt hinter sich haben, aber auch Angehörige, Freunde oder der behandelnde Arzt, die Klinikaufenthalte miterlebt haben, sollen die Möglichkeit haben, ihre Erfahrungen weiterzugeben. Die Kliniken selbst können profitieren, indem sie sich ein Bild davon machen, wie Sie wahrgenommen werden, und können feststellen, inwieweit ihre Qualitätsanstrengungen die Patienten wirklich erreichen. ... Die Kliniken haben keinen Einfluss auf die Erfahrungsberichte und Bewertungen. ... Bei Klinikbewertungen.de geht es um den Austausch von Erfahrungen, die ausdrücklich subjektiv sind. ...


Finanzierung

Klinkbewertungen.de finanziert sich mit Hilfe von Werbung einzelner Pharmaunternehmen im Hauptportal MedizInfo® und über Google AdSense (sowohl im Hauptportal als auch im Portal Klinkbewertungen.de).

Nachrichten

Am 4.2.08 meldete Klinikbewertungen auf der Eingangsseite, dass die Inntalklinik Simbach eine Löschung von Erfahrungsberichten fordert und gerichtliche Schritte sowie eine Strafanzeige angekündigt hat. Die Erfahrungsberichte über die Inntalklinik sind hier.

Meldung dazu im Presseportal 20.2.08:

Für ein Bewertungsforum wie www.klinikbewertungen.de gehören Verbotsversuche und juristische Angriffe durch einzelne Kliniken inzwischen leider fast zum Alltag. Das pauschale Vorgehen der Inntalklinik ist allerdings beispiellos: Mit Anwaltsschreiben vom 1.2.2008 wurden sämtliche negativen Bewertungen der Inntalklinik als rechtswidrig beanstandet und die Klinik teilte mit, dass Strafanzeige erstattet wurde. Um welchen Straftatbestand es sich handeln soll, wurde nicht gesagt, auch nicht, gegen wen sich die Strafanzeige richtet.

Zum Beispiel hält die Klinik eine Äußerung wie diese für unzulässig: "Ich war 10 Wochen in dieser Klinik und mir geht es heute schlechter als vor der Reha. Meine Meinung zu dieser Klinik, wenig tun aber alle wieder arbeitsfähig entlassen damit die Zahlen stimmen. Wenn ich das vorher gewußt hätte wäre ich am ersten Tag wieder nach hause gefahren." Für die Inntalklinik Grund genug, die Herausgabe der Identität auch dieses Bewerters zu fordern.

Nun geht es vor Gericht: Die Inntal Klinik hatte mit Anwaltsschreiben vom 1.2.2008 zunächst kategorisch und ohne weitere Begründung die Löschung von 7 der damals 9 Erfahrungsberichte verlangt und gerichtliche Schritte angedroht. Diese pauschale Forderung der Klinik besteht weiterhin. Im Anwaltsschreiben vom 7.2.2008 konkretisiert die Inntal Klinik aber nunmehr drei Aussagen:

  • Ungeziefer in der Klinik
  • sex. Übergriffe unter Patienten
  • hygienische Zustände in der Cafeteria

Klinikbewertungen.de hat jedoch recherchiert, dass die Aussagen der Bewerter zutreffend sind oder waren, zumindest nicht aus der Luft gegriffen und will diese deshalb nicht einfach entfernen. Für die Forderung der Klinik auf Herausgabe der Bewerteridentitäten gibt es aus Sicht von Klinikbewertungen.de keine Rechtfertigung. Hier muss der Informantenschutz einer freien Presse gelten. ...

Siehe auch

Persönliche Werkzeuge