HSK Gruppe

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Die HSK Gruppe ist eine Krankenhausgruppe mit hoch differenzierten medizinischen Einrichtungen und einer eigenen Dienstleistungsgesellschaft. Alleinige Gesellschafterin der HSK Gruppe ist die Landeshauptstadt Wiesbaden. Zur Gruppe gehören die HSK, Dr. Horst Schmidt Klinik und die HSK, Wilhelm Fresenius Klinik. Neben diesen Kliniken in eigener Trägerschaft konnten u.a. mit dem Klinikum Offenbach und dem Klinikum der Stadt Hanau so genannte Managementverträge abgeschlossen werden, d.h. die HSK übernehmen für diese Kliniken die Geschäftsführung. (Magazin Hessen Kurier Oktober/November 2004)

Desweiteren gehört zur HSK Gruppe das Staatsbad Schlangenbad mit den Nutzungsrechten für die Heilquellen. (Die Klinik – Zeitschrift der HSK 2/2004)

Die HKS Gruppe ist als Holding organisiert (HSK Rhein-Main GmbH).


Inhaltsverzeichnis

Dezember 2004

Expansionsvorwurf

Angelika Beltz, die Geschäftsführerin des Rot-Kreuz-Krankenhauses in Wiesbaden, und VertreterInnen der SPD werfen der HSK vor, auf Kosten des Rot-Kreuz-Krankenhauses bzw. des Landeswohlfahrtsverbandes zu expandieren. (FAZ 24.4.04, Wiesbadener Tagblatt 28.12.04)

Januar 2005

Konkurrenz mit dem Landeswohlfahrtsverband

In einer Pressemitteilung der Stadt Eltville vom 20.1.05 heißt es:

Eltvilles Bürgermeister Bernhard Hoffmann bedauert die Entscheidung der Krankenhauskonferenz, wonach die gemeindenahe Psychiatrie für Wiesbaden mit rund 100 Betten von den städtischen Kliniken in Wiesbaden aufgebaut und betrieben werden soll. Das bedeutet für die vom Landeswohlfahrtsverband betriebene Psychiatrie auf dem Eichberg, die derzeit die Patienten aus Wiesbaden versorgt, den Verlust eben dieser Bettenzahl. Ursprünglich war geplant, dass der Landeswohlfahrtsverband die gemeindenahe Psychiatrie in Wiesbaden als Zweigstelle der Klinik auf dem Eichberg aufbauen soll.

Oktober 2006

Abbau von 218 Vollzeitstellen geplant und Gehaltsverzicht gefordert

Die Geschäftsführung der Wiesbadener Horst Schmidt-Kliniken plant, 10% der Arbeitsplätze - entsprechend 218 Vollzeitstellen - abzubauen. Dazu sagte der Betriebsrat, schon jetzt fehlten etwa 20 Vollzeitkräfte (hr online 4.10.06).

Main-Rheiner 6.10.06:

Um die Stellen abbauen zu können, werden auslaufende Zeitverträge nicht verlängert, sagte Klinikdezernent Detlev Bendel, Mitarbeiter in Probezeit werden nicht übernommen. Auch betriebsbedingte Kündigungen stehen an, um ein Defizit von sechs Millionen Euro einzusparen, für das Ärztestreik und Gesundheitsreform verantwortlich gemacht werden. ... Man werde die Quantität reduzieren, erklärte auch die kaufmännische Geschäftsführerin der HSK, Ingrid Strack. So sollen im nächsten Jahr 800 Patienten weniger behandelt werden als in diesem Jahr.

Über den Stellenabbau hinaus fordert die Geschäftsführung von allen MitarbeiterInnen einen Gehaltsverzicht von 3% und droht mit weiterem Stellenabbau, sollte dieser "Sanierungstarifvertrag" nicht zustande kommen. (Main-Rheiner 6.10.06)

Der Vorsitzende des Marburger Bundes Hessen, PD Dr. Andreas Scholz, sagte (Pressemitteilung des Marburger Bunds Hessen 13.10.06):

Managementfehler und politisches Versagen sollen einseitig auf die Beschäftigten abgewälzt werden. Als der Marburger Bund dem Vorstand im August seine Unterstützung bei der Sanierung durch Verzicht der Ärzte bei der "Betriebsrente" ZVK angeboten hat, wurde dies durch die Stadtverordneten abgelehnt. Angeblich stehen die Stadtverordneten zu "ihrem" Klinikum. Wenn es jedoch darum geht, Hilfe zu leisten in schwierigen Zeiten, sollen die Beschäftigten allein die Probleme lösen! Von Seiten der Stadt sind bislang keine Hilfsmaßnahmen erkennbar. Der Marburger Bund fordert den sofortigen Stopp des Personalabbaus. ... Wenn die HSK über einen Sanierungstarifvertrag verhandeln wollen, dann muss zunächst der Stellenabbau unterbleiben

Siehe auch

Persönliche Werkzeuge