Gebera
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Stand des Folgenden: 2005.
Die Gebera - Gesellschaft für betriebswirtschaftliche Beratung mbH befasst sich mit der Beratung von Einrichtungen im Gesundheitswesen. Zu ihren Mandanten zählen Krankenhäuser, Trägerorganisationen und die Politik. Die Gesellschaftsstruktur (der GEBERA) gewährleistet eine neutrale und unabhängige Beratung , heißt es auf ihrer Homepage.
Vorsitzender und Gründer der Gebera ist Prof. Dr. Günter Sieben, der zugleich Aufsichtsratsmitglied der KPMG Deutschland Treuhand Gesellschaft AG ist. Die KPMG ist eine international agierende Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, deren kanadischer Zweig auf Ernst & Whinney zurückgeht.
Korrektur 11.4.05: Nach Auskunft von Peter Borges, Geschäftsführer der Gebera, ist Sieben nicht mehr Gesellschafter der Gebera und war vor seinem Ausscheiden im Jahr 2004 lediglich Vorsitzender des Beirates.
Dr. Michael Philippi, seit Juni 2004 einer der drei Geschäftsführer von Sana, war bis 1994 Geschäftsführer der Gebera.
Einer der drei Gesellschafter von Gebera ist die Verhülsdonk & Partner GmbH, eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Zu 50% ist Gebera an der GITG Gesellschaft für IT-Beratung im Gesundheitswesen mbH beteiligt.
Mandanten der Gebera
Mitte 2003 hatte das Universitätsklinikum Freiburg die Zusammenarbeit mit der Gebera gekündigt, weil die Firma nach Meinung der Klinikleitung die Leistungserbringung von Laborleistungen am Klinikum um das Dreifache überteuert dargestellt hatte. (Personalrat Aktuell Uniklinik Freiburg Juni 2003)
Mitte 2003 erstellte Gebera für das rheinland-pfälzische Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit (MASFG) ein Gutachten, das als Grundlage zur Erarbeitung des Landeskrankenhausplanes bis 2007 dienen soll.
Die Gebera wurde 2004 vom Land Bremen beauftragt, das Projekt "Innovative Krankenhaus-Arbeitszeitmodelle für die Krankenhäuser des Landes Bremen" - inkam Bremen - durchzuführen. Das Projekt wird gefördert durch den Europäischen Sozialfonds. Eine der fünf Projektbeteiligten ist die Klinik Dr. Heines in Bremen, die Ameos gehört.
(inkam Bremen, Pressemitteilung der Stadt Bremen zum inkam Projekt 29.10.04)
Gebera vermittelte im Juli 2004 den Verkauf der Zentralklinik Emil von Behring in Berlin (Träger: Stiftung Oskar-Helene-Heim) an Helios.
Für die HypoVereinsbank, die mit 26,5% an Rhön beteiligt ist, entwickelt Gebera 2004 ein Bewertungsschema für Krankenhäuser zur Kreditwürdigkeit.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung beauftragte im Rahmen der Studie "Bestandsaufnahme der Rolle von Ambulanzen der Hochschulkliniken in Forschung, Lehre und Versorgung an ausgewählten Standorten" Gebera mit der Erstellung von Gutachten.
Siehe auch
Deloitte übernimmt Gebera
Pressemitteilung Deloitte/Gebera 7.3.06:
Deloitte und GEBERA bündeln ihre Kräfte im Gesundheitsmarkt Die GEBERA und die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte vereinigen ihre Kräfte. Deloitte hat rückwirkend zum 1.1.2006 die Anteile der GEBERA übernommen Die Bündelung des Marktauftritts und der Beratungskompetenzen trägt dem wachsenden Beratungsbedarf von Einrichtungen des Gesundheitswesens und deren Trägern noch besser Rechnung. Unter der Leitung der beiden Geschäftsführer Prof. Dr. Harald Schmitz und Prof. Dr. Peter Borges, die als Partner bei Deloitte eingetreten sind, stellt die GEBERA zukünftig das Kompetenzzentrum für Beratung im Gesundheitswesen von Deloitte. Die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Verhülsdonk & Partner GmbH ist im Prüfungsbereich neben Deloitte weiterhin exklusiver Kooperationspartner der GEBERA. Prof. Dr. Wolfgang Grewe, Sprecher der Geschäftsführung von Deloitte, erläutert: „Der Umbruch im Gesundheitswesen stellt Entscheider vor enorme Herausforderungen. Gefragt sind nicht abstrakte Strategien, sondern Lösungen und Umsetzungskompetenz. Deloitte und GEBERA kennen die Antworten zu den Fragen der demographischen Entwicklung, Fortentwicklung von Therapieformen und -möglichkeiten, gleichzeitigen Veränderungen der Vergütungsstrukturen (DRG) und Rückgang von Fördermitteln.“ Die GEBERA mit Sitz in Köln ist seit fast 30 Jahren auf die Beratung von Unternehmen im Gesundheitswesen spezialisiert. Zu ihren Mandanten zählen nahezu alle namhaften Krankenhäuser und Trägerorganisationen. Neben betriebswirtschaftlichen Aspekten ist die medizinische Strategieplanung und deren Umsetzung ein integraler Bestandteil des ganzheitlichen Beratungsansatzes. Das Beraterteam verfügt neben der akademischen Ausbildung auch über mehrjährige Berufserfahrung in Krankenhäusern. Deloitte zählt zu den führenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften weltweit. Mit einem breiten Leistungsspektrum aus Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Consulting und Corporate Finance beraten die Experten des Bereichs Gesundheitswesen und öffentliche Einrichtungen stationäre und ambulante Leistungserbringer und Kostenträger. Im internationalen Verbund Deloitte Touche Tohmatsu arbeiten 120.000 Mitarbeiter. Mehr als die Hälfte der weltweit größten Unternehmen zählen zu den Kunden von Deloitte.

