Fragen und Antworten

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Auf dieser Seite werden Fragen zum Thema Privatisierungen im Gesundheitswesen veröffentlicht. Wer Antworten weiß, scheue sich bitte nicht, sie einzutragen.

Inhaltsverzeichnis

Feuer im Krankenhaus Hamburg-Wandsbek

Ich habe gehört, dass ein behördlicher Bericht zum Feuer im Krankenhaus Hamburg-Wandsbek (Asklepios) im Januar 2007 vorliegt und dass darin Beschäftigten des Krankenhauses Versagen nachgesagt wird. Weiß jemand Genaueres zu diesem Bericht bzw. wie man an den Wortlaut kommt?

Außerdem habe ich gehört, dass die "Brandordnung" für das Krankenhaus, die beim Bericht zu Grunde gelegt wurde, nach dem Brand verfasst oder an neuere bauliche Gegebenheiten angepasst worden sein soll. Wer weiß etwas darüber?

Bitte E-Mail an info[at]ungesundleben.org oder direkt hierhin schreiben.


Zum Vorfall siehe:


Zum Vergleich siehe:

Malteser Trägergemeinschaft

Hallo,
kann es sein, dass nun auch die Malteser Trägergemeinschaft ihre Krankenhäuser privatisiert? Mir ist heute aus einer nicht ganz unsicheren Quelle so etwas zu Ohren gekommen.
mfg
survival

29.8.07


Schulden von Ameos

Kann jemand sagen, ob die folgenden Angaben zutreffen?

Steuerrückzahlungen in Höhe von 8,5 Millionen (Gemeinnützigkeitsproblem) seit Herbst 2006. Hinzu kommen weitere Steuerforderungen von ca. 3,5 Mio € über die Streitigkeit mit den Finanzbehörden bestehen.
Im Psychatrium bestehen unerfüllte Investitionsverpflichtungen aus dem Übernahmevertrag in Höhe von 25 Mio €.
In Haldensleben bestehen Streitigkeiten über die Investitionsverpflichtungen gegenüber der Kommune in Höhe von ca. 6 Mio €.


Ergänzung 31.12.06: Habe "psychiatrische Landeskliniken Schleswig-Holstein" als nähere Bezeichnung für das Psychatrium gelöscht, denn es gibt noch ein Landeskrankenhaus in Schleswig, das heute zur Damp Holding "gehört".


Siehe auch

Stadtkrankenhaus Schwabach: Schaden durch Neue Pergamon?

Kann jemand sagen, ob die folgenden Angaben zutreffen?

Nach Insider-Informationen hat das Stadtkrankenhaus Schwabach während der Geschäftsbesorgung durch die NPK (u.a. waren dort die NPK-Gesellschafter M. und B. als Geschäftsführer tätig) einen Schaden von über 1 Million Euro erlitten. Im Jahr 2003 holte M. die NPK-Tochter „Genius“ als Caterer nach Schwabach. Seitdem verrechnete die „Genius“ dem Stadtkrankenhaus Schwabach überhöhte Verpflegungskosten. Der Einkauf der medizinischen Produkte erfolgte jahrelang - ohne Ausschreibung und wesentlich teurer als z.B. über die „ProSpitalia“ – über den NPK-Einkaufsverbund. Um die NPK-Abzocke zu finanzieren, wurde dem Personal - zu M.s Zeit als Geschäftsführer - ein Notlagen-Tarifvertrag aufgezwungen, der noch bis Ende 2006 gilt.
Das Stadtkrankenhaus Schwabach hat bisher von der NPK für vorenthaltene Rabatte lediglich 90.000 Euro gefordert und auch erhalten.
Mit dem Kaufm. Direktor JS. war jahrelang ein "Ziehkind M.s" an verantwortlicher Stelle tätig. Ungeklärt ist, ob JS. beim Stadtkrankenhaus angestellt war, oder ob er im Rahmen der Geschäftsbesorgung als NPK-Mitarbeiter tätig war. Nachdem JS. in Schwabach nicht mehr zu halten war, hat ihn M. beim Klinikum Ansbach "in Sicherheit gebracht".

Hinweis

Seit 2007 ist das Stadtkrankenhaus Schwabach beim "ProSpitalia-Einkaufsverbund". Ein eindeutiger Beweis, dass die obigen Angaben stimmen.

Die finanziell geschädigten Mitarbeiter des Stadtkrankenhauses sollten gegen die von der NPK gestellten Geschäftsführer klagen.


Siehe auch folgende Links


Siehe auch

Umfrage: Personalkarussell bei Ameos

Per E-Mail 9.12.06: Ich habe gehört, Edgar Wagner, bisheriger Geschäftsführer vom Gesamtbereich der Ameos Pflege, ist gegangen. Nachfolgerin ist Frau Kleikamp, die in Personalunion mit dem Geschäftsbereich Pflege der psychatrium Gruppe für Ameos tätig ist.

Das Personalkarussell bei Ameos scheint sich immer schneller zu drehen. Ich sehe das im Zusammenhang mit Axel Paegers Aussage: Ich bin Stier, und denen sagt man nach, dass sie stierig sein können. Ich fürchte, ich bin sehr zäh, bis zur Unerträglichkeit. ("Besuch aus Zürich", medbiz, porträt, S.26 f)

Könntet ihr mal eine Umfrage nach entlassenen Führungskräften bei Ameos machen?


Mitteilung des Wiki-Pflegedienstes:
Infos bitte direkt hier eintragen oder per E-Mail an info[at]ungesundleben.org
Zeitgleich ist ein detaillierterer Text zum Thema eingetroffen.
Alle Angaben zu Personen bitte mit Vorsicht genießen, weil nicht überprüft.

Privatisierung kommunaler Krankenhäuser und Kartellrecht

Die Kommunalen Häuser streiken, die Verwaltungschefs reden von Privatisierung.

Falls mehr als die Hälfte der Krankenhausbetten in einem Kreis privatisiert sind, hat dann das Kartellamt / Kartellbehörde ein Einspruchsrecht?

Ich wäre sehr dankbar, wenn Sie mir in der gegenwärtigen Diskussion helfen könnten.


Herr D3 von der psychatrium Gruppe

an der klinik dr.heines i ist plötzlich das gerücht aufgetaucht, daß herr D3, der wohl immer noch zum direktorium der psychatrium gruppe gehört, jetzt in personalunion zum geschäftsführer von gut neuhof in petershagen geworden ist. weiß jemand weitere einzelheiten? werden auf diesem weg weitere stellen eingespart?


Eintrag 12.8.06

Dieses Gerücht stimmt leider!! Herr D3 ist tatsächlich zum Geschäftsführer benannt worden und ist bekannt für seine arbeitnehmerfeindliche Haltung! Also: Vorsicht! Weitere Erfahrungsbericht bitte hier veröffentlichen.

Befristete Verträge für Reinigungskräfte

Warum gibt es nur befristete Verträge. Beim Reinigungsdienst für nur 3 Monate – dann der Nächste, bitte. Die Leute, die arbeiten möchten, haben keine Möglichkeiten. Warum wird das nicht geändert für die Krankenhäuser?


Zusammenhang Dobrindt/Paeger

Gibt es evtl. einen Zusammenhang zwischen der Personalberatungsfirma Silvia Dobrindt und Herrn Axel Paeger, Ameos? Hier scheint eine Verbindung zu bestehen insofern, als dass Bewerber für Posten bei „geschwächten Kliniken“ ins Rennen geschickt werden, die quasi ins Muster zu Ameos passen.


Per E-Mail 21.2.06

... wir ... teilen Ihnen mit, dass es zwischen Herrn Axel Paeger und /oder Ameos einerseits und der Personalberatungsfirma Silvia Dobrindt andererseits keinen Zusammenhang und keine Verbindung gab oder gibt. Die Firma Silvia Dobrindt Personalberatung war von Herrn Paeger und/oder Ameos noch niemals beauftragt worden (oder umgekehrt).


Ameos Psychiatrie Holding

Was ist über die "Ameos Psychiatrie Holding" bisher bekannt geworden? Gerüchte vermuten eine oder sogar mehrere Briefkastenfirma/Briefkastenfirmen dahinter.


Per E-Mail 30.3.05

Das hätten wir doch alle gern gewusst. Angeblich soll es wirklich bloß einen Briefkasten geben. Er soll im Düsternbrooker Weg gestanden haben. Jetzt ist er weg, genau wie Herr Keress, aber der hat ihn bestimmt nicht mitgenommen.

Per E-Mail 4.4.05

Der gesuchte Briefkasten befindet sich in der Ameos Klinik für Abhängigkeitserkrankungen in 24147 Kiel, Tiroler Ring 621- 623. Diese Klinik ist ein Teil der von Ameos erworbenen psychatrium Gruppe. Die Ameos Psychiatrie Holding besteht anscheinend nur aus diesem Briefkasten und dem Geschäftsführer, einem aus Korea stammenden Herrn K.H.. Dieser ist aber bisher noch gar nicht in Erscheinung getreten und wird es wohl auch zukünftig nicht. An der angegebenen Lokalität ist übrigens auch sonst keinerlei über den Briefkasten hinausgehende materielle oder personelle Infrastruktur dieser Holding aufgebaut worden. Der Begriff „Briefkastenfirma“ erscheint also gerechtfertigt, auch wenn die Bedeutung dieses Konstrukts nicht transparent ist.

HM-Notiz 11.4.04

Die Aussage, dass K.H. der Geschäftsführer ist, wird in den Lübecker Nachrichten vom 10.3.05 bestätigt. Siehe auch Psychatrium-Gruppe.

Wer ist K.H.?

Wer ist K.H.?


Per E-Mail 17.8.05

K.H. ist Leiter Beteiligungserwerb bei Ameos.

Per E-Mail 23.3.06

Herr K.H. hat sich in Heiligenhafen offiziell auf einer Betriebsversammlung am 21.03. [Jahr?] vorgestellt. Er hat dort berichtet, dass er 29 Jahre alt sei, in England studiert habe und nach einer Tätigkeit bei einer Beratungsfirma jetzt seit zwei Jahren in den Diensten von Ameos stehen würde.
Laut Mitarbeiterzeitung "maz" wird Herr K.H. vom Geschäftsführer als "junger Geschäftsleitungskollege" bezeichnet, der nicht von der psychatrium GRUPPE, sondern weiterhin von Ameos direkt bezahlt wird. Er habe in London studiert, dann bei einer renommierten Beratungsgesellschaft gearbeitet und in Korea ein Krankenhausprojekt begleitet (was das auch immer heißen mag). Jetzt soll Herrn K.H. das operative Geschäft vor Ort kennen lernen, um künftig ggf. entsprechende Aufgaben bei Ameos wahrnehmen zu können. Laut Geschäftsführer hat Herr K.H. Prokura erhalten, "um eigenständige Aufgaben übernehmen zu können".

Gemeinden und Tarifvereinbarungen

Sind Gemeinden, die nicht Mitglied im Arbeitgeberverband sind, verpflichtet, sich an die Tarifvereinbarungen zu halten, die zwischen dem Arbeitgeberverband und den Gewerkschaften abgeschlossen wurden? Speziell bei Kindertagesstätten. Oder ist es möglich, mit dem Personal einer Kindereinrichtungen im beiderseitigen Einvernehmen Vereinbarungen zu treffen, die, zum Beispiel bei Verzicht auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld oder Arbeitszeitverkürzungen, zu Einsparungen im Gemeindehaushalt führen können? (Eventuell könnten Sie ja schreiben, wo entsprechende Regelungen stehen. )


Betriebsräte bei Ameos nach Zürich eingeladen

Dr. Paeger hat zwei aktive Betriebsräte, die aus dem Psychatrium und Bremen-Heines nach Zürich eingeladen!? Danach ist der Kollege aus Bremen von allen Ämtern zurückgetreten. Ob da ein Zusammenhang besteht? (Per E-Mail 19.9.05)


Per E-Mail 20.10.05

Das Treffen mit Herrn Paeger in Zürich ist sehr zufriedenstellend verlaufen. Der Rücktritt des Betriebsratsvorsitzenden steht nur insofern damit in Zusammenhang, dass dessen Rücktritt aus privaten Gründen nur solange aufegschoben wurde, bis dieses Gespräch stattfand. Inhaltlich hat der Rücktritt nichts mit dem Treffen zu tun. Der Betriebsratsvorsitzende hatte die Niederlegung seines Amtes bereits lange im Vorfeld geplant und bekanntgegeben. Es hat auch keinerlei Bestechung oder Ämterzuweisung gegeben.


DRG-System und Abschiebung von PatientInnen in Heime

Durch das DRG-System sind Krankenhäuser interessiert, PatientInnen schnell los zu werden. Kann dies zu einer schnelleren Abschiebung in Heime führen, wenn eine Unterbringung Zuhause nicht so schnell möglich ist? (Die Frage ergibt sich aus einem FAZ-Artikel.)


Per E-Mail 24.9.05

ja. generell kommt es zu einer verkürzung der verweildauer. es wird also früher entlassen, ob in die reha, (kurzzeit)pflege oder nach hause. das ist aus wirtschaftlichen gründen logisch und per se ja auch nicht schlimm.

im konkreten fall der entlassung in eine pflegeabteilung ist die behandlung durch pflegekräfte im altenheim meist für den patienten besser, da im akutkrankenhaus weniger zeit für pflege und betreuung bleibt.


Arbeitszeitregelung

Diese Frage bezieht sich auf Redaktionsverhandlungen für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen
Abweichend von §§ 3, 5 und 6 Abs. 2 ArbZG kann die tägliche Arbeitszeit im Sinne des Arbeitszeitgesetzes über acht Stunden hinaus verlängert werden. Hierbei darf die tägliche Arbeitszeit ausschließlich der Pausen maximal 24 Stunden betragen." Alles klar, und inclusive Pause hat mein Tag dann über 24 Stunden???

Privatisierungen erschwerende Strukturen in öffentlichen Einrichtungen

Krankenhäuser und andere öffentliche Einrichtungen, die Menschen helfen, können durch Private auch deshalb einfach „übernommen“ werden, weil die Einrichtungen strukturell und arbeitsorganisatorisch entsprechend vorbereitet sind. Wären die Einrichtungen anders, so wären nach „Übernahmen“ umfangreichere Anpassungsmaßnahmen an einen gewinnorientierten Betrieb nötig. Meine Idee ist nun, öffentliche Einrichtungen so anders zu machen, dass sie nicht mehr einfach „übernommen“ werden können.
Meine Frage: Welche Schritte könnten MitarbeiterInnen öffentlicher Einrichtungen und BürgerInnen unternehmen, um die Einrichtungen, die ja (noch) ihre sind, anders zu machen? Wie lässt sich z.B. die Zusammenarbeit zwischen Pflege und ÄrztInnen zugunsten einer guten Arbeitsatmosphäre und zum Wohl der PatientInnen reformieren? Wie lassen sich Gehaltsstrukturen und Arbeitszeiten verbessern? Wie können Verwaltung und medizinische Betreuung besser zusammen kommen? Wie kann man langfristig in eine Richtung kommen, dass öffentliche Träger aufhören, als „Arbeitgeber“ zu fungieren als wären sie Privatunternehmer und nicht demokratisch gewählte VertreterInnen der BürgerInnen, zu denen ja auch Krankenhausbeschäftigte gehören? Wie kann man langfristig Finanzierungsmodelle für öffentliche Einrichtungen erreichen, die nicht mit denen privater Einrichtungen kompatibel sind? Wie könnte eine Öffentlichkeitsarbeit öffentlicher Einrichtungen aussehen, die vor Privatisierung schützt? Ideen dazu zu sammeln, wäre m.E. sehr sinnvoll.


Per E-Mail 27.10.05

der fall, daß ein krankenhaus für eine privatisierung “uninteressanter" wird, ist höchstwahrscheinlich gegeben, wenn das haus wirtschaftlich erfolgreich arbeitet und dem eigentümer (stadt / kommune / bundesland) eine zufriedenstellende rendite erbringt, was natürlich ebenso interesse eines privaten investors ist. die annahme in der frage, daß öffentliche häuser für übernahmen "bereit" sind, ist aus meiner sicht falsch. relativ simple (manchmal auch unpopuläre) wurden verschlafen, die erfolge fallen dem potentiellen privaten investor in den schoß, da nur an wenig schrauben (transparenz in den finanzen, personalorganisation und / oder -ausstattung, qualität, öffentlichkeitsarbeit, investitionen) gedreht werden muss.

all diese maßnahmen stehen dem öffentlichen haus abenso zur verfügung. warum nicht von den privaten lernen? es gibt ja durchaus vernünftige, soziale alternativen zum bat. verbesserungen in punkto arbeitsathmosphäre und organisation sollten unabhängig von einem bestimmten träger machbar sein.

andere maßnahmen als eben eine sozial ausgewogene gewinnorientierung erscheinen unwahrscheinlich und unsinnig, da die konsequenz wäre, das bestehende ordnungs- und finanzierungssystem (krankenhausplanung, drgs etc.) zu verlassen.


Arbeitsverträge für ÄrztInnen bei privaten Trägern

Ich habe gehört, dass private Krankenhausbetreiber ÄrztInnen im Vergleich zum BAT sehr miese Arbeitsverträge anbieten. Wer weiß mehr darüber? Könnte man die angebotenen Arbeitsverträge (auch für nichtärztliches Personal) mal sammeln und öffentlich vergleichen?


Per E-Mail 28.11.05

Sicher ist, dass am Standort Heiligenhafen der Ameos Gruppe Ärzten mit auslaufenden Arbeitsverträgen neue Verträge angeboten werden, mit deutlichen Verschlechterungen: 30% weniger Gehalt !!, kein Urlaubs-und Weihnachtsgeld !!

Auch Neuverträge für Pflegepersonal sind in gleicher Weise umgesetzt worden. Sie enthalten unter Anderem den Passus, dass der betreffende Mitarbeiter darüber nicht reden darf !!!

Per E-Mail 26.11.05

Mir ist bekannt, dass private Klinikbetreiber tatsächlich deutlich unter BAT-Niveau zahlen. Bei Ameos müssen Ärzte, die nach BAT IIa vergütet werden ca. 500 EUR Lohnverzicht akzeptieren und zusätzlich auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld verzichten. Außerdem soll in ihren Verträgen drin stehen, dass sie über ihre Tarifbedingungen sich nicht äußern dürfen. Damit besteht sogar die (gewollte ?) Gefahr, dass sich die Vergütung nach dem Verhandlungsgeschick richtet und es zu einer absoluten Entsolidarisierung mit Neid und Mißtrauen kommt.

Ich schlage daher vor, dass wir HIER unsere Bedingungen, Erfahrungen und Informationen sammeln und bündeln. Sie sind dann gleichberechtigt für alle Beteiligten abzurufen.

Per E-Mail 3.4.06

Eine junge Krankenschwester verdient bei Ameos in Heiligenhafen im Schichtdienst/Vollzeit nur 65% dessen, was eine Kollegin mit altem, an den BAT angeglichenen Arbeitsvertrag verdient.Laut Arbeitsvertrag darf sie darüber nicht reden. Es hat wegen Zuwiderhandlung bereits eine Abmahnung im Hause gegeben.Es muss jedoch berücksichtigt werden, dass die junge Kollegin auf Grund der kurzen Dienstzeit bei Ameos keine Erhöhung des Gehaltes durch Lebensaltersstufen (wie beim BAT) erhält.

Per E-Mail 25.7.06

Mir wurde in einer privaten Reha-Klinik als Diplom-Psychologin ein Grundgehalt in Höhe von TVÖD 9 (statt TVÖD 13) angeboten bei einer 40 Stunden-Woche mit frei ausgehandelter Zulage (ca. 10% des Grundgehalts; sehr geringer Verhandlungsspielraum; jederzeit widerrufbar; sollte alle Überstunden abdecken; Jahresarbeitszeitkonto, das am Ende des Jahres auf 0 gesetzt wird) bei fest eingeplanter Unterbesetzung sprich Massenabfertigung. Über das Gehalt durfte laut Vetragspassus nicht gesprochen werden. Bei Kündigung werden eventuell angefallene Minusstunden vom Gehalt abgezogen, Plusstunden sind jedoch durch die Zulage abgedeckt. Das heisst, falls man nach einer Zeit mit vielen Überstunden kündigt und nicht durch Minusstunden in mauen Phasen ausgleichen konnte, hat man eben Pech gehabt. Ist ja alles mit der Zulage abgedeckt.

Würde mich freuen, über Erfahrungen von weiteren PsychologInnen.

Gerüchte in Asklepios-Häusern

Es sind Gerüchte im Umlauf, dass in Asklepios-Häusern Beschäftigten heimlich Dinge in die Taschen gesteckt werden, um Vorwände für Entlassungen zu schaffen. Wozu solche Gerüchte dienen, ist klar: es soll ein Feindbild geschaffen und Misstrauen gesäht werden. In jedem Fall wäre es nützlich, darüber Genaueres zu erfahren. Bitte antwortet.


APG, Felger, Curacon

Wer hat nähere Informationen über

  • APB Unternehmensberatung (Münster)
  • Dr. Martin Felger
  • Curacon (Prüfgesellschaft)?


K.H.s (Ameos) Dienstsitz

K.H., Leiter Beteiligungserwerb bei Ameos, wird meines Wissens am 01.02.2006 seinen Dienstsitz in Neustadt nehmen, wobei nicht klar ist, ob er seine bisherige Funktion beibehalten wird. Was könnte hinter diesem Schritt für eine Strategie stecken?


Per E-Mail 27.1.06

Ich verstehe die frage nicht.

Per E-Mail 28.1.06

K.H.s Aufgabe wird es vermutlich sein, den jetzigen Geschäftsführer der psychatrium-Gruppe zu kontrollieren.

Per E-Mail 6.2.06

Herr K.H. ist nach einer Meldung im Handelsregisterblatt Kiel vom 25.01.2006 nicht mehr Geschäftsführer der AMEOS Psychiatrie Holding GmbH. Diese Position wird Herrn B.F., seit 1994 Dipl.-Wirtschaftsprüfer aus der Schweiz übertragen. Damit stellt sich zumindest "auf dem Papier" nicht mehr die Frage, wer die Psychatrium Gruppe leitet.

Per E-Mail 12.2.06

Gerüchte wollen wissen, daß K.H. in eine ferne und ländliche Gegend versetzt wurde – vielleicht, weil unter seiner Regie der Kauf von einigen Kliniken in den neuen Bundesländern nicht geklappt hat. Oder soll er möglicherweise den bisherigen Geschäftsführer "beerben", dessen Vertrag in 2 Jahren wohl regulär endet? Soll er also in die Region eingeführt und bekannt werden? Damit wäre Herr P1 sehr schlecht beraten.

Per E-Mail 12.2.06

Herr K.H. soll möglicherweise für eine bessere Verzahnung der psychatrium-Gruppe in die Ameos AG sorgen.

Ergänzung 17.3.06

Am Briefkasten-Status der Unternehmensführung scheint sich durch den Wechsel des Geschäftsführers Berichten an Ungesundleben zufolge nichts geändert zu haben. Eingehende Post wird ungeöffnet nach Zürich weiter geleitet.

Korrektur 19.3.06

In einer der obigen E-Mails wurde Herr K.H. als „Kofferträger von P1“ bezeichnet, was zunächst gelöscht wurde, da es sich um eine Beschimpfung zu handeln schien. Die Rückfrage von Ungesundleben wegen der Löschung ergab, dass die Bezeichnung „Kofferträger“ auf eine Veranstaltung in Heiligenhafen zurück geht, auf der beobachtet wurde, wie Herr K.H. den Koffer von Herrn P1 trug. Dies scheint von Anwesenden als Demütigung von Herrn K.H. durch Herrn P1 empfunden worden zu sein.

Ameos und Gebera

Gibt es evtl. einen konkreten Zusammenhang zwischen Ameos und der Beraterfirma Gebera in Köln, Professor Schmitz?


Per E-Mail 4.4.05

Es gibt keinen Zusammenhang zwischen AMEOS und der GEBERA mit Ausnahme, dass die Klinik Dr. Heines in Bremen eines der Krankenhäuser in Bremen ist, das an dem Projekt INKAM teilnimmt. Die Auswahl der Krankenhäuser erfolgte durch den Senat der Stadt Bremen unter Beteiligung der Krankenhausgesellschaft und ver.di.
Eine Verbindung zu Prof. Schmitz gibt es nicht. Projektleiter ist Prof. Borges, Geschäftsführer der GEBERA. Im übrigen ist Prof. Sieben nicht mehr Gesellschafter der GEBERA und war vor seinem Ausscheiden im Jahr 2004 lediglich Vorsitzender des Beirates.
Prof. Dr. Peter Borges
GEBERA GmbH

HM-Notiz 11.4.04

Korrektur zu Sieben wurde angebracht.

Per E-Mail 28.4.05

Meines Wissens war die sog. Psychiatrie Holding von Ameos bzw. der die Firma darstellende Briefkasten zunächst in der Brunnenstraße 1 in 24111 Kiel angebracht. Jetzt hängt er tatsächlich im Tiroler Ring 621. Ansonsten stimmt die vorangegangene Nachricht: auch mir sind keinerlei Aktivitäten oder Personen dieser Firma aufgefallen.


Nach Alter gestaffelten Arbeitszeiten und Gleichbehandlungsgrundsatz

Verstoßen Tarifabschlüsse mit nach Alter gestaffelten Arbeitszeiten gegen die Richtlinie 2000/78/EG des Rates vom 27. November 2000 zur Festlegung eines allgemeinen Rahmens für die Verwirklichung der Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf? Jüngere Menschen bekommen allein aufgrund ihres Alters weniger Lohn/Gehalt. Herkömmliche „Begründungen“ für diese Diskriminierung, z.B. körperliche/geistige Kondition, lassen sich nicht pauschal ans Alter koppeln. Man kann im Alter von 30 vierzehn Jahre harte Arbeit hinter sich haben und mit 50 gerade erst eingestiegen sein.


Kommentar: Vergünstigungen mit zunehmender Zahl der Berufsjahre wären was anderes. Dagegen wird aber überall Stimmung gemacht. Ich sehe es kommen: Zuerst verkauft ver.di es als Erfolg, wenn nur Jüngere länger arbeiten müssen. Später wird es dann heißen: Weg mit den leistungsunabhängigen Vergünstigungen für Ältere! Die Tarifabschlüsse von ver.di bewegen sich mit einem Strom der Altersdiskriminierung, gegen den französische Gewerkschaften gerade erfolgreich Barikaden gebaut haben.


Konsiliarische Dienste beim LBK

Stimmt es, dass beim LBK-Hamburg (Asklepios) konsiliarische Dienste derart eingeschränkt werden sollen, dass ÄrztInnen dazu eine Pressekonferenz planen, weil sie die Patientinnen gefährdet sehen?


Per E-Mail 26.11.05

Nein, das stimmt nicht!


Kennt irgendjemand die Preise, die so gezahlt werden?

Stralsund, Wismar usw.??



Hinweis: Personennamen wurden gekürzt - auch innerhalb von Zitaten.

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