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Die Endo-Klinik in Hamburg, eine Spezialklinik für Knochen- und Gelenkchirurgie, wurde 1976 von einem Arzt gegründet und gehört seit 1998 zur Damp Holding.
Nachrichten
März 2008: Neun Krankenschwestern gekündigt
Hamburger Abendblatt 20.3.08:
... Rund 38 Millionen Euro hat die Endo-Klinik für ihren Erweiterungsbau an der Holstenstraße vom Hamburger Senat aus Steuermitteln bekommen. Von rund zwei Millionen Euro zusätzlichen Steuereinnahmen pro Jahr schwärmte Wirtschaftssenator Gunnar Uldall (CDU) 2005 - und von bis zu 300 neuen Arbeitsplätzen. Mittlerweile stellt sich die Lage etwas anders dar: Jetzt will die Endo-Klinik offenbar erst einmal 100 ihrer 500 Mitarbeiter vor die Tür setzen. Als Erstes sollen neun oder zehn Krankenschwestern gehen und durch weniger qualifiziertes und billigeres Personal ersetzt werden. Das eröffnete die Unternehmensleitung dem Betriebsrat bei einer Krisensitzung vor der Einigungsstelle. Einfache Aufgaben wie Essensausgabe oder das Waschen von Patienten soll künftig von einer ausgegliederten Servicegesellschaft der Konzernmutter Damp übernommen werden. Dabei allein soll es nicht bleiben. Auch in den Bereichen Transport, Botendienste, Empfang, Schreibdienste, aber auch bei der Physiotherapie und in der Transfusionsmedizin, soll es offenbar massenhaft Kündigungen geben. Laut Betriebsrat stehen in diesen Abteilungen rund 90 Mitarbeiter vor dem Rauswurf. Viele seien bereits seit der Gründung der Klinik im Jahr 1976 dabei - und hätten wegen ihres Alters keine Chance mehr auf dem Arbeitsmarkt, so der Betriebsrats-Vorsitzende Friedhelm Reesch. ... Endo-Klinik-Geschäftsführerin Sibylle Stauch-Eckmann wollte gegenüber dem Abendblatt lediglich die Kündigung von neun Krankenschwestern bestätigen. Über weitere Entlassungen sei noch nicht entschieden. ...
Siehe auch