Diskussion:DUK Versorgungswerk
Aus PrivatisierungsWiki
Habe mich sehr gewundert, daß der Erfahrungsbericht von "Kämpferin" verschwunden war.
Hat da sich jemand auf die Füße getreten gefühlt ?
Wie dem auch sei, es ist unfair, einfach einen Beitrag zu löschen, nicht zur Diskusion oder Gegendarstellung bereit zu sein. Viele bei der DUK versicherte Kollegen, haben das Recht informiert zu werden.
In der heutigen Zeit, tummeln sich sehr viele "Schwarze Schafe" in Bereichen, wo es um Geld geht. Also Vorsicht ! Wir alle wollen nicht unser sauer verdientes Geld verlieren oder daß es uns mit fadenscheinigen Klauseln und Vertrageswirrwar vorenthalten wird.
Gerne würde ich noch mehr zu diesem Thema erfahren.
Blockhous
Von "http://www.ungesundleben.org/privatisierung/index.php/BenutzerIn_Diskussion:Blockhous"
Wiedereinstellung nach Löschung von "Akademie" wer das immer auch sein mag ???
BG Unfallkliniken und DUK, Dresden Betriebliche Altersversorgung
Im Jahre 2004 holte ein Manager der BG Unfallkliniken die DUK in Dresden "ins Haus", mit der wärmsten Empfehlung, die Mitarbeiter der BG Unfallkliniken sollten bei der DUK ihre zusätzliche Betriebliche Altersversorgung abschließen. So fanden dann 2004 im 10-Minuten-Takt die Abschlüsse statt. Mitarbeiter der DUK kamen in die BG Unfallkliniken, schlossen die absolut sichere, risikofreie und gewinnbringende Altersversorgung ab. Mein Mann, Fachpfleger für Anästhesie in einer BG Unfallklinik, vertraute wie alle anderen auch seinem Arbeitgeber. Anstatt monatlich 200,00 Euro zu sparen, wollte er diesen Betrag bei der DUK anlegen. Bei Abschluß wurde meinem Mann versichert, er habe durch die Entgeltumwandlung nicht nur eine Steuerersparnis, nein, das Geld wird auch gewinnbringend angelegt, eine Auszahlung ist jederzeit möglich, sollte man sein Geld mal benötigen, ansonsten erfolgt die Auszahlung mit Rentenbeginn. So wurde es jedem Mitarbeiter dargelegt und alle schlossen brav und voller Vertrauen ab. Als mein Mann nach langer, lebensgefährlicher Erkrankung in finanzielle Not kam, rief er bei der DUK in Dresden an, das war Anfang Dezember 2009. Dort wurde ihm erklärt, es gibt kein Geld, legen sie uns den Rentenbescheid vor, dann zahlen wir aus. Leider wurde dann mein Mann mit 58 Jahren Rentner wegen voller Erwerbsminderung. Ende April 2010 kam sein Rentenbescheid. Diesen legte er seinem Arbeitgeber, der BG Unfallklinik, vor. Die Klinik informierte die DUK, mein Mann erhielt am 17. Mai 2010 einen Termin mit einem Herrn von der DUK im Hause der BG Unfallklinik. Dieser füllte das erforderliche aus und erklärte, der Betrag wird in 10-12 Tagen ausbezahlt. Nach Ablauf der Frist rief mein Mann bei der DUK an, wann er mit einem Geldeingang rechnen kann. Antwort: gar nicht, sie bekommen keinen Cent, erst nach Vollendung des 65. Lebensjahres. Es fanden viele Besprechungen statt mit dem Ergebnis, der Herr, der am 17.5. meinem Mann Zahlung zusagte, wird entlassen, der Herr, der 2004 die Abschlüsse tätigte, sei schon lange entlassen. Der Manager, der dies alles 2004 ins Leben rief und bei der BG Unfallklinik tätig war, ist ebenfalls "nicht mehr im Hause". So nebenbei erfuhr mein Mann noch von dem Regionaldirektor der DUK, daß sich sein Geld keineswegs vermehrt habe, es werden Abschlußgebühren in Abzug gebraucht sowie weitere Kosten und Gebühren, unterm Strich hat mein Mann viel Geld verloren. Alles ist beweisbar und belegbar. Auch die Tatsache, daß sich der Arbeitgeber nicht zuständig fühlt, man habe mit der DUK ja nichts zu tun. Angesprochen auf eine Härtefallklausel wurde meinem Mann seitens der DUK lediglich erklärt, die gäbe es nicht, hier greife das Rentenrecht, er kann es drehen und wenden wie er will, er bekommt sein Geld erst nach Vollendung des 65. Lebensjahres. Und ein Rechtsstreit, so seitens der DUK, würde einige Jahre dauern. Betrug, arglistige Täuschung, wie soll ich das nennen? Ich kämpfe weiter für meinen Mann, habe nunmehr von der DUK die §§ in Schriftform angefordert, auf die man sich beruft und die meinem Mann niemals in die Hand gegeben wurden, wie allen anderen Mitarbeitern auch. Eben die Vertragsgrundlagen zu dieser Altersversorgung. Ich bin nicht nur enttäuscht von der DUK, auch und vor allem von dem ehemaligen Arbeitgeber meines Mannes, der BG Unfallklinik, die die DUK ins Haus holte, die immer noch der DUK Räumlichkeiten für Abschlüsse neuer Mitarbeiter zur Verfügung stellt, ständig mit der DUK in Verbindung steht aber ansonsten behauptet, mit der DUK nichts zu tun zu haben. Betrogen sind hier die Mitarbeiter, die ihrem Arbeitgeber vertrauten. Die DUK in Desden hat jede BG Unfallklinik auf ihrer Internetseite als Referenz. Wer hat sich hier auf Kosten der Arbeitnehmer eine goldene Nase verdient? Was passiert, wenn noch weitere Fälle bekannt werden? Mein Mann sei angeblich der erste Fall, der mit 58 in Rente gehen muß, so etwas gab es laut DUK noch nie. Das Leben ist nicht planbar. Als Schwerbehinderter hätte mein Mann nach Vollendung des 60. Lebensjahres in Rente gehen können, vorzeitige Altersrente. Als mein Mann im Januar 2009 mit Notarzt und Rettungswagen in die Klinik kam, Lebensgefahr, Intensivstation, wollte ich nur eines: daß er überlebt. Und auch nicht, wie angekündigt, ein Pflegefall sein wird. Er hatte Meningoencephalitis. Mein Mann hat verdammt hart gekämpft, ich an seiner Stelle hätte das nicht geschafft. Eine schlimme Zeit liegt hinter uns, viele Steine wurden uns in den Weg gelegt, das ging schon los mit der Privaten Krankenversicherung. Was jetzt passierte mit der DUK und wie sich der Arbeitgeber hier seiner Verpflichtung entzieht, hat uns den Rest gegeben. Die BG Unfallkliniken haben sich 2004 auch von der VBL getrennt. Der Rentenbescheid der VBL kam heute. Den benötigt wiederum die BG Unfallklinik, um die Betriebsrente ausrechnen zu können ab dem 1.1.2004. Über 20 Jahre lang hat mein Mann seine Pflicht erfüllt für seinen Arbeitgeber, die BG Unfallklinik. Hilfe hat er nicht bekommen. Der Betriebsrat ist informiert, warten wir ab, was dabei herauskommt. Laut Rechtsanwalt gibt es immer eine Härtefallklausel, alles andere wäre sittenwidrig, gesetzeswidrig. Die DUK zahlt nicht und sagt ja selbst, ein Rechtsstreit dauert Jahre. Ich mache hier der BG Unfallklinik einen großen Vorwurf. Denn die haben als Arbeitgeber gegenüber ihren Arbeitnehmern eine soziale Verpflichtung, aber was hier mit der DUK passiert ist, interessiert nicht. Wer bei einer BG Unfallklinik arbeitet und bei der DUK eine Betriebliche Altersversorgung abgeschlossen hat, sei jetzt schon gewarnt. Ich werde wieder berichten,wenn ich etwas erreiche. Die Medien sollten informiert werden. Und ich hoffe sehr, daß es viele hier lesen und gewarnt sind. Sollte es schon DUK - Geschädigte geben, sollten wir uns zusammenschließen. Dann haben wir größere Chancen. Ich versichere hiermit, daß meine Angaben der Wahrheit entsprechen. Kämpferin
Versicherungsverlauf ?!?Wenn man dies mal genauer betrachtet, sollte jeder Versicherte bei der DUK mal einen Versicherungsverlauf anfordern, in dem alle Bewegungen (Einzahlungen, Verzinsungen, Gebühren) nachvollziehbar aufgeschlüsselt sind. Von 2004 bis 2010 kann kein Minus entstanden sein. Wo bleibt die angebliche gute Verzinsung ??? Waren die Versprechungen nur Seifenblasen ? Wurde an die Arbeitgeber oder Vermittler Abschlußprovisionen gezahlt ? Das sind Fragen, die einer Erklärung bedürfen. Wer hat Informationen ? Im nachhinein stellen sich hier wirklich Fragen, die für die Versicherten von großer Bedeutung sind.
Es ist schon seltsam, daß die DUK nur von Klinikträgern empfohlen und positiv hier dagestellt wird.
Blockhous

